Über

Christine Gruhler

Sie malt, zeichnet und druckt – um besser und aufmerksamer zu sehen – weil die Welt so unheimlich bunt, komplex, vielseitig und vielschichtig ist – voll unzähliger interessanter Details!

Am liebsten arbeitet sie mit expressionistischen Elementen – im Sinne von freiem Umgang mit Form und Farbe und der Reduzierung der Motive auf markante Formelemente.

Dabei beschäftigt sie sich mit unterschiedlichen Farb-Kontrasten, Spannungen zwischen Flächen und Linien, wässrigem und pastosem Farbauftrag, hell-dunkel, Licht-Schatten, unterschiedlichen Materialien, konkreten gegen abstrakte Elemente, Chaos – Ordnung, Ruhe – Unruhe, Bewegung – Stillstand, natürlich – künstlich, genau – ungenau, quietschbunt – oder in Grautönen, … kurz: mit Kontrasten und deren Wechselspiel – mit Spannungen, die durch unterschiedliche Pole entstehen.

Im Bild soll sich die Zusammengehörigkeit von diesen spannungsgeladenen Gegensätzen zeigen: wie sich durch die Wechselwirkung bei einem ausgewogenen Kräfteverhältnis die Gegensätze zu einem harmonischen Bild verbinden und gegenseitig bereichern können.

Malerei ist für Christine Gruhler sowohl ein Entwicklungsprozess, ein Weg hin zu mehr Qualität, sowie ein Ausdrucksmittel von dem, was ohnehin da ist und als bildliche Aussage entstehen möchte.

… und was es mit dem Stoffwechsel auf sich hat:

Der Begriff „Stoffwechsel“ bezeichnet die Gesamtheit der chemischen Prozesse in Lebewesen – wobei der Organismus chemische Stoffe in Zwischenprodukte und Endprodukte umwandelt. Es werden also vom Lebewesen Stoffe aufgenommen, umgewandelt und schließlich in anderer Form wieder abgegeben. Dies lässt sich vom rein chemischen Vorgang auch erweitern und übertragen: Subjektive Impressionen und Erfahrungen werden vom einzelnen Menschen aus der Umwelt kontinuierlich aufgenommen, verarbeitet, ausgewertet, verdaut, umgewandelt und schließlich in irgendeiner Form, etwa als Melodie, Bild, Gedicht, Geschichte, Idee, einfache Aussage, Handlung… wieder abgegeben.

Kunst entsteht also als Produkt bei der „Verstoffwechslung“ von sämtlichen Umwelteinflüssen und Impressionen, denen der Einzelne ausgesetzt ist. Unter dem Einfluss der individuellen Eigenarten, Erfahrungen, Kultur, Fähigkeiten und Talente des einzelnen Menschen entsteht so bei jedem „Kunst-Stoffwechsler“ auch immer ein einzigartiges Ergebnis. Genauso, wie jeder Betrachter von Kunstwerken unterschiedliche Seh-Gewohnheiten und Erwartungen mitbringt und darum auch wieder jeder beim Betrachten von Kunst zu seinen eigenen, ganz individuellen Schlüssen und Beobachtungen kommt. Diese individuellen Unterschiede sind ein fantastischer Nährboden für interessante Kommunikation und persönliche Weiterbildung.

Der Betrachter ist darum herzlich eingeladen, sich auf seine persönliche Entdeckungsreise zu begeben!

 

Vita:

geboren in Spaichingen, aufgewachsen in Tuttlingen

1997 bis 2000 Ausbildung zur Tischlerin in Tuttlingen

2000 bis 2004 Studium Bauingenieurwesen in Dresden

2014 bis 2018 künstlerische Ausbildung an der hKDM-Freiburg (Kolleg Kunst bei Dietrich Schön)

lebt seit 2005 bis heute in Freiburg i. Br.:

  • freischaffend künstlerisch tätig seit 2017 – Atelier: https://www.bettacker-ateliers.de/
  • tätig als Dipl.-Bau-Ing. rund ums Oberflächen- und Abwasser
  • regelmäßige Teilnahme Internationale Dresdner Sommerakademie (Malerei)
  • Teilnahme Portrait-Gruppe Freiburg (seit 2014)
  • Mitglied der GEDOK-Freiburg

 

Ausstellungen:

  • 2022 Ausstellung „Heute lebe ich“ depot.K e. V. – Lehener Straße 30 in 79106 Freiburg
  • 2021 Gemeinschaftsausstellung Galerie Regardez – Humboldtstraße 8 in 79539 Lörrach
  • 2021 Kunstforum Hochschwarzwald e. V.
  • 2020 open-art Freiburg
  • Mai bis August 2019 Ausstellung im Schloss Ebringen (Künstlergruppe ZINNOBER)
  • Nov. 2018 – Aug. 2019 Ausstellung im BODEGA DER GEIER, Belfortstraße 38 in 79098 Freiburg
  • Okt. 2018 – Juli 2019 Gemeinschaftsausstellung in der Kunst-Scheune (Berta-Ottenstein-Str. 3 – 79106 Freiburg)
  • Nov. 2017 – Mai 2021 Dauerausstellung Geschäftsstelle AZV-Breisgauer Bucht, Freiburg-Hochdorf
  • Okt. – Nov. 2016 Ausstellung Galerie M.W. Phyrr, Leiselheim

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Weiteres/Presse:

Glücksmomente des Alltags (veröffentlicht am Sa, 21. Mai 2022 auf badische-zeitung.de)

Farbenfrohe Bilder (veröffentlicht am Mi, 13. Oktober 2021 auf badische-zeitung.de)

Ausstellung Ebringen vom 17.05. bis 23.08.2019

Ausstellung Leiselheim Okt. – Nov. 2016