Über

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Christine Gruhler

geboren in Spaichingen, aufgewachsen in Tuttlingen

1997 bis 2000 Ausbildung zur Tischlerin in Tuttlingen

2000 bis 2004 Studium Bauingenieurwesen in Dresden

2014 bis 2018 künstlerische Ausbildung an der hKDM-Freiburg (Kolleg Kunst bei Dietrich Schön)

lebt seit 2005 bis heute in Freiburg i. Br.:

  • freischaffend künstlerisch tätig (seit 2017)
  • tätig als Dipl.-Bau-Ing. rund ums Oberflächen- und Abwasser
  • regelmäßige Teilnahme Internationale Dresdner Sommerakademie (Malerei)
  • Teilnahme Portrait-Gruppe Freiburg (seit 2014)
  • Mitglied der GEDOK-Freiburg

Ausstellungen:

  • 2020 open-art Freiburg
  • Mai bis August 2019 Ausstellung im Schloss Ebringen (Künstlergruppe ZINNOBER)
  • Nov. 2018 – Aug. 2019 Ausstellung im BODEGA DER GEIER, Belfortstraße 38 in 79098 Freiburg
  • Okt. 2018 – Juli 2019 Gemeinschaftsausstellung in der Kunst-Scheune (Berta-Ottenstein-Str. 3 – 79106 Freiburg)
  • seit Nov. 2017 Dauerausstellung Geschäftsstelle AZV-Breisgauer Bucht, Freiburg-Hochdorf
  • Okt. – Nov. 2016 Ausstellung Galerie M.W. Phyrr, Leiselheim

Wozu? – Darum!

Malerei als Hilfsmittel, um besser und aufmerksamer zu sehen – weil die Welt so unheimlich bunt, komplex, vielseitig und vielschichtig ist – voll unzähliger interessanter Details!

Am liebsten arbeite ich mit expressionistischen Elementen – im Sinne von freiem Umgang mit Form und Farbe und der Reduzierung der Motive auf markante Formelemente.

Dabei beschäftige ich mich mit unterschiedlichen Farb-Kontrasten, Spannungen zwischen Flächen und Linien, wässrigem und pastosem Farbauftrag, hell-dunkel, Licht-Schatten, unterschiedlichen Materialien, konkrete gegen abstrakte Elemente, Chaos – Ordnung, Ruhe – Unruhe, Bewegung – Stillstand, natürlich – künstlich, genau – ungenau, quietschbunt – oder in Grautönen, … kurz: Kontraste und deren Wechselspiel – die Spannungen die durch unterschiedliche Pole entstehen.

Im Bild soll sich die Zusammengehörigkeit von diesen spannungsgeladenen Gegensätzen zeigen: wie sich durch die Wechselwirkung bei einem ausgewogenen Kräfteverhältnis die Gegensätze zu einem harmonischen Bild verbinden und gegenseitig bereichern können.

Malerei ist für mich ein Entwicklungsprozess, ein Weg, auf dem ich stetig dazu lernen und mich stetig verbessern, mit anderen austauschen und weitergehen möchte.

… und was es mit dem Stoffwechsel auf sich hat:

Der Begriff „Stoffwechsel“ bezeichnet die Gesamtheit der chemischen Prozesse in Lebewesen – wobei der Organismus chemische Stoffe in Zwischenprodukte und Endprodukte umwandelt. Es werden also vom Lebewesen Stoffe aufgenommen, umgewandelt und schließlich in anderer Form wieder abgegeben. Dies lässt sich vom rein chemischen Vorgang auch erweitern und übertragen: Subjektive Impressionen und Erfahrungen werden vom einzelnen Menschen aus der Umwelt kontinuierlich aufgenommen, verarbeitet, ausgewertet, verdaut, umgewandelt und schließlich in irgendeiner Form, etwa als Melodie, Bild, Gedicht, Geschichte, Idee, einfache Aussage, Handlung… wieder abgegeben.

Kunst entsteht also als Produkt bei der „Verstoffwechslung“ von sämtlichen Umwelteinflüssen und Impressionen, denen der Einzelne ausgesetzt ist. Unter dem Einfluss der individuellen Eigenarten, Erfahrungen, Kultur, Fähigkeiten und Talente des einzelnen Menschen kommt so bei jedem „Kunst-Stoffwechsler“ auch etwas anderes heraus – das ist das Spannende. Diese Unterschiede sind ein fantastischer Nährboden für interessante Kommunikation und persönliche Weiterbildung.

…so be interested, live and make art true!

Christine Gruhler

Weiteres/Presse:

Ausstellung Ebringen vom 17.05. bis 23.08.2019

Ausstellung Leiselheim Okt. – Nov. 2016